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	<title>Privates Blog von Karsten Gresch &#187; Business</title>
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	<description>Varia, Miscellania</description>
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		<title>&#8220;Ich lese nie Dokumentation&#8221;</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2008/01/16/ich-lese-nie-dokumentation/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 20:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[develop]]></category>
		<category><![CDATA[subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[Aussage eines externen Consultants (Programmierer): &#34;Ich lese nie Dokumentation, jedenfalls nicht was Tools wie die Versionskontrolle betrifft. Die Hilfe f&#252;r VSS hab ich auch nie gelesen.&#34;. &#160; (Auf die Bitte, einen Subversion-Checkout durchzuf&#252;hren, stellte sich heraus, dass dieser Entwickler gar nicht wusste, was ein Checkout ist. Daraufhin meine Bitte, die Dokumentation auf http://subversion.tigris.org zu lesen.). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aussage eines externen Consultants (Programmierer): &quot;Ich lese nie Dokumentation, jedenfalls nicht was Tools wie die Versionskontrolle betrifft. Die Hilfe f&uuml;r VSS hab ich auch nie gelesen.&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Auf die Bitte, einen Subversion-Checkout durchzuf&uuml;hren, stellte sich heraus, dass dieser Entwickler gar nicht wusste, was ein Checkout ist. Daraufhin meine Bitte, die Dokumentation auf http://subversion.tigris.org zu lesen.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit kommt man, zumindest bei &quot;Opferfirmen&quot; durch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was jedem doch klar sein muss: Man sieht nur, was man wei&szlig;. Und die Betonung liegt dabei auf <b>nur</b>. IT-Wissen wiederum l&auml;sst sich ganz fabelhaft &uuml;ber das Lesen von Dokumentation aneignen. Zumindest bei vielen Tools aus dem Unix-Umfeld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wert des Menschenlebens (III)</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2007/11/16/wert-des-menschenlebens-iii/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 22:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[So mag es vielen gehen, die nicht aus echtem Interesse ihren Beruf aus&#252;ben: Gemeinsam mit gleichgesinnten Kollegen ahnen sie, dass man dem Sterben zuarbeitet. Aber kein Leben lebt. &#160; Dagegen richtet sich der Instinkt, weswegen man sich weigert, die eigenen Arbeitsergebnisse zu optimieren, also weder auf das Firmenziel, den Profit hinzuzuarbeiten, noch auf das eigene: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mag es vielen gehen, die nicht aus echtem Interesse ihren Beruf aus&uuml;ben: Gemeinsam mit gleichgesinnten Kollegen ahnen sie, dass man dem Sterben zuarbeitet. Aber kein Leben lebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dagegen richtet sich der Instinkt, weswegen man sich weigert, die eigenen Arbeitsergebnisse zu optimieren, also weder auf das Firmenziel, den Profit hinzuzuarbeiten, noch auf das eigene: die (berufliche==pers&ouml;nliche) Erf&uuml;llung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weswegen versucht wird, mit ein wenig plakativer Individualit&auml;t sich aufzulehnen: Gelaber in Meetings allerorten, die eigene Misere sch&ouml;nreden, anstelle sie zu verbessern, Staatusmeetings einrichten zum Zementieren der sozio&ouml;konomischen Sicherheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Motivationskommentare De Marcos und Listers richten sich gegen diese Tendenz (im Sinne der Symptombek&auml;mpfung): Nur kurzfristige Projektziele vereinbaren (&quot;In zwanzig Monaten kann ich tot sein&quot;), das inhaltliche Desinteresse durch pers&ouml;nliche Motivation (f&uuml;r den Teamleiter, besser noch: das Team) ersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist die Disziplin der Steinzeitmenschen, und sie bringt auch heute noch unm&auml;&szlig;ig viele Menschen durch den Winter, Jahr f&uuml;r Jahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vote for Coke!</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2007/10/17/vote-for-coke/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 21:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[documentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Eindruck des Films &#34;The Corporation&#34; (http://www.thecorporation.com/). &#160; In dieser Dokumentation wird anschaulich dargestellt, wie sich virtuelle Monstren bilden konnten, die unser politisches und kulturelles Leben stark beeinflussen. &#160; Vorgeschichte. Das 14th Amendment ist eine wichtige gesetzliche Regelung in den USA. Eingef&#252;hrt nach dem B&#252;rgerkrieg zum Schutz der afroamerikanischen Bev&#246;lkerung, sollte sie gesetzlich benachteiligten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Eindruck des Films &quot;The Corporation&quot; (<a href="http://www.thecorporation.com/" target="_blank">http://www.thecorporation.com/</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Dokumentation wird anschaulich dargestellt, wie sich virtuelle Monstren bilden konnten, die unser politisches und kulturelles Leben stark beeinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorgeschichte. Das 14th Amendment ist eine wichtige gesetzliche Regelung in den USA. Eingef&uuml;hrt nach dem B&uuml;rgerkrieg zum Schutz der afroamerikanischen Bev&ouml;lkerung, sollte sie gesetzlich benachteiligten Personen die M&ouml;glichkeit geben, gegen Ungleichbehandlung vorzugehen.</p>
<p>Diese Regelung wurde aber kaum von Afroamerikanern genutzt, vielmehr verwendet, v&ouml;llig anderen <i>Personen</i> mehr und mehr Rechte zu verschaffen: Juristischen Personen, die nicht aus Fleisch und Blut sind, aber dennoch Rechte erlangen k&ouml;nnen wie ein Mensch, der als <i>nat&uuml;rliche Person</i> im juristischen Jargon bezeichnet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Juristische Persone, Avatare der Gesetzestechnik, k&ouml;nnen zum Beispiel Eigentum erwerben, seien es Autos oder Grundst&uuml;cke, k&ouml;nnen klagen und verklagt werden. In den Vereinigten Staaten nennt sich diese Lebensform &quot;Corporation&quot; und der Film behandelt den beispiellosen Machtzuwachs der im Gesch&auml;ftsleben prominent agierenden, aber nicht greifbaren Personen. </p>
<p>Die Produkte der Corporations sind Gemeinpl&auml;tze unseres Lebens, sie haben sich tief ins Unterbewusste geschlichen mit ihrer Markenpr&auml;senz (eine ganz wundersame Bl&uuml;te ist die Disney-Stadt).</p>
<p>In unserm Leben gehen Rechte normalerweise mit Pflichten einher, m&ouml;gen die mit Rechten besser Ausgestatteten dies derzeit auch immer h&auml;ufiger und immer offensichtlicher vergessen. Hinsichtlich der Corporations sah das aber etwas anders aus: Man verga&szlig; (oder vermied bewu&szlig;t), ihnen Verpflichtungen aufzuerlegen, die sich am Gemeinwohl und humanistisch-demokratischen, sozialen oder ethischen Grunds&auml;tzen ausgerichtet h&auml;tten. <br />
Das f&uuml;hrte dazu, dass die einzige Lebensmaxime der Corporations der Profit blieb.</p>
<p>Hier setzt der Film an und betrachtet die Implikationen eines rein profitorientierten Handelns. Die Frage wird gestellt: Wenn wir es mit einer Person zu tun haben, muss diese auch &uuml;ber ein Pers&ouml;nlichkeitsprofil verf&uuml;gen. Warum nicht einmal vom Schlimmsten ausgehen, und das Pers&ouml;nlichkeitsprofil eines Psychopathen (nach der UNESCO-Definition [***]) dem Profil gro&szlig;er Corporations gegen&uuml;berhalten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siehe da: In allen Punkten entspricht das Handeln gro&szlig;er Konzerne dem eines Psychopathen. Hierzu angemerkt: Inwiefern das Handeln eines <i>einzelnen</i> Konzerns <i>vollst&auml;ndig</i> dem eines Psychopathen entspricht, wird nicht dargestellt, insofern kann hinterfragt werden, inwiefern dies Konstrukt auf einen bestimmten Konzern aussagekr&auml;ftig ist. <br />
Dies w&auml;re zu pr&uuml;fen, wobei die Vorstellung, es auch nur mit einem &quot;halben Psychopathen&quot; zu tun zu haben, beunruhigend genug ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kernaussage ist in jedem Fall &uuml;berzeugend: Firmen, betrachtet als juristische Personen, handeln gleich Psychopathen &#8211; zumindest in Teilbereichen. Im Sinne der Profitmaximierung scheren sich nicht darum, ob sie den Zugang zu &uuml;berlebenswichtigen Ressourcen wie Wasser (selbst Regenwasser!) von Bezahlung abh&auml;ngig machen, ob sie Kinder arbeiten lassen oder L&ouml;hne bezahlen, mit denen trotz 50-Stundenwochen kein Lebensunterhalt bestritten werden kann. Sie betr&uuml;gen, l&uuml;gen, f&auml;lschen, t&ouml;ten; nachhaltig zerst&ouml;ren sie die Umwelt, die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen.</p>
<p>Was ich hier interessant finde, ist die Treuepflicht im (deutschen) Arbeitsrecht: Diese besteht zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wechselseitig. Jetzt frage ich mich: Kann man von einem Psychopathen die Erf&uuml;llung einer solchen &#8211; gesetzlich manifestierten &#8211; moralischen Pflicht erwarten? Hat man als Arbeitnehmer einem Psychopathen, der allein oder im Verbund mit anderen Psychopathen kriminell wird, eine solche Verpflichtung? Hier kann man leicht auf die Grenzen verweisen, die uns das Strafrecht vorgibt: Zu morden braucht man nicht, sicherlich nicht einmal die von der Gerichtsbarkeit gezogenen Grenzen der Sittenwidrigkeit zu &uuml;berschreiten. Aber ist es aus unserer Sicht sittenwidrig, terroristisch agierende Staaten mit Waffen zu beliefern (wohl nicht)? Waren zu vertreiben, die von Menschen hergestellt werden, die einen Monatslohn von ~50 EUR daf&uuml;r erhalten, der zum Leben nicht ausreicht (denen [und das ist das wahre Problem] buchst&auml;blich das Leben genommen wird, n&auml;mlich ihre Lebenszeit, ohne dass man sie daf&uuml;r t&ouml;ten m&uuml;sste)?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch interessanter: Wie w&auml;re es, g&auml;be man juristischen Personen das passive Wahlrecht, k&ouml;nnte ein Konzern also ein politisches Amt aus&uuml;ben? W&auml;re der Unterschied um so vieles gr&ouml;&szlig;er als heute? Weniger ehrlich und transparent?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn <i>The Carlyle Group</i> und <i>Halliburton</i> die beiden letzten Pr&auml;sidentschaften der USA &uuml;bernommen h&auml;tten &#8211; w&auml;re das aufrichtiger, verst&auml;ndlicher gewesen?</p>
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		<title>CSS-Tücken &#8211; Zeitfresser</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2007/05/27/css-tuecken-zeitfresser/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2007 00:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterhin mit der Homepage f&#252;r St. Hildegard besch&#228;ftigt. Das Layout notgedrungen erst einmal vom Dreispalten-CSS auf ein Tabellenlayout zur&#252;ckgestellt &#160; Das ansonsten phantastische CSS-Men&#252; von Stu Nicholls vermochte ich nicht dazu bewegen, die &#252;berlangen &#60;li&#62;-Tags nicht umzubrechen. &#160; Wie auch immer &#8211; w&#228;hrend der Besch&#228;ftigung mit dem Layout fiel mir immer wieder auf, wie wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterhin mit der Homepage f&uuml;r St. Hildegard besch&auml;ftigt. Das Layout notgedrungen erst einmal vom Dreispalten-CSS auf ein Tabellenlayout zur&uuml;ckgestellt <img src='http://blog.gresch.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ansonsten phantastische CSS-Men&uuml; von <a href="http://www.cssplay.co.uk/menus/final_drop.html">Stu Nicholls</a> vermochte ich nicht dazu bewegen, die &uuml;berlangen &lt;li&gt;-Tags <em>nicht</em> umzubrechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie auch immer &#8211; w&auml;hrend der Besch&auml;ftigung mit dem Layout fiel mir immer wieder auf, wie wenig standardkonform doch der Internet Explorer ist. Und dass sich Webdesigner offenbar &uuml;berwiegend damit besch&auml;ftigen, ihre Seiten f&uuml;r alle Browser, insbesondere aber f&uuml;r den IE wie gew&uuml;nscht pr&auml;sentieren zu k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welch ein Wahnsinn ist das nur? Da wird ein objektiv (der W3C-Standard ist objektiv) fehlerhaftes Softwareprodukt geb&uuml;ndelt mit einem Betriebssystem zur Verf&uuml;gung gestellt und wegen der hinter diesem Betriebssystem stehenden beherrschenden Marktposition m&uuml;ssen Unternehmen auf der ganzen Welt Geld ausgeben, um die Fehler dieser Software zu umgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich glaube nicht, dass dies die Arbeitspl&auml;tze der Webdesigner sichert &#8211; deren Arbeit ist so oder so gefragt. Aber ihre Leistung wird verschlechtert, da sie sich um Dinge in der zur Verf&uuml;gung stehenden Zeit k&uuml;mmern m&uuml;ssen, die eigentlich gar nichts mit ihrer T&auml;tigkeit zu tun haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>All die Stunden der sinnlos mit IE-Inkompatiblit&auml;ten vergeudeten Zeit zusammengerechnet liegt hier ein betriebs- und volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenh&ouml;he vor, um den sich niemand k&uuml;mmert. Da glaubt man lieber Zusicherungen, der IE sei doch sehr standardkonform und bel&auml;sst es dabei. Be&auml;ngstigend. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LTI und die Geschäftssprache</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2007/01/12/lti-und-die-geschaeftssprache/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 07:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[klemperer]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit Lekt&#252;re der Klemperer-Tageb&#252;cher. &#160; Seine Besch&#228;ftigung mit der LTI regt mich an, aus der Wirtschaftssprache zu sammeln, ohne dass ich ein genaueres Ziel h&#228;tte (die LTI hab ich noch nicht erworben, mir ist gewisserma&#223;en nur das Material bekannt, nicht aber die methodische &#220;berlegung dazu). &#160; Wieviel da doch zu finden ist! Nicht nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit Lekt&uuml;re der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Klemperer">Klemperer</a>-Tageb&uuml;cher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seine Besch&auml;ftigung mit der LTI regt mich an, aus der Wirtschaftssprache zu sammeln, ohne dass ich ein genaueres Ziel h&auml;tte (die LTI hab ich noch nicht erworben, mir ist gewisserma&szlig;en nur das Material bekannt, nicht aber die methodische &Uuml;berlegung dazu).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieviel da doch zu finden ist! Nicht nur die gesamte Hierarchie &#8211; <em>Chief Executive Officer</em>,<em> Executive Committee</em>, <em>Task Forces</em>, die <em>Deadline</em>, die <em>Resources</em>, zu denen auch die Menschen geh&ouml;ren (<i>Ressourcen</i> werden aber normalerweise ausgebeutet, auch im Englischen (&quot;exploit resources&quot;).</p>
<p>Vielleicht ist schon Philologisch-Monographisches dazu vorhanden, interessieren w&uuml;rde mich hier sehr, ob auch sprachliche Alternativmodelle existieren, die das Inhuman-Militaristische meiden und diese auch in Gro&szlig;unternehmen verwendet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Interessant, dass vieles, was Klemperer &uuml;bel aufstie&szlig; (die Attribuierung von St&auml;dten, also &quot;Hansestadt Bremen&quot; [~lustig~: &quot;Hansestadt K&ouml;ln&quot;), nicht beendet wurde, man denke an die ganzen Lutherst&auml;dte, ich glaube auch die &quot;H&auml;ndelstadt&quot; etc. etc. Und hier die Verkn&uuml;pfung zu dem Attribuierungsspruch f&uuml;r Unternehmen &quot;BlaBlaBla &#8211; We spin the universe&quot;, &quot;BloBloBlo &#8211; Your quality choice&quot;, &quot;BluBluBlu &#8211; Sicherheit f&uuml;r die sch&ouml;nen Momente&quot; etc. etc.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>WYPIWYU &#8211; What you pay isn&#8217;t what you use!</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2006/11/09/wypiwyu-what-you-pay-isnt-what-you-use/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 05:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Lesen der Produktank&#252;ndigungen gro&#223;er Softwarehersteller (z.B. f&#252;r Datenbanken, ERP-Tools, aber auch nur Office-Suiten) f&#228;llt mir eines immer wieder auf: Die Verbesserungen betreffen oft eine enorme Bandbreite an Funktionalit&#228;t, die definitiv niemals von einem Unternehmen ersch&#246;pfend ausgenutzt wird. Selten d&#252;rften z.B. native XML-Unterst&#252;tzung, spezielle Transaktionsfeatures etc. etc. auf einmal eingesetzt werden. Ob diese Annahme zutrifft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen der Produktank&uuml;ndigungen gro&szlig;er Softwarehersteller (z.B. f&uuml;r Datenbanken, ERP-Tools, aber auch nur Office-Suiten) f&auml;llt mir eines immer wieder auf: Die Verbesserungen betreffen oft eine enorme Bandbreite an Funktionalit&auml;t, die definitiv niemals von einem Unternehmen ersch&ouml;pfend ausgenutzt wird. </p>
<p>Selten d&uuml;rften z.B. native XML-Unterst&uuml;tzung, spezielle Transaktionsfeatures etc. etc. auf einmal eingesetzt werden.  Ob diese Annahme zutrifft, lie&szlig;e sich eigentlich einigerma&szlig;en leicht nachvollziehen: Man m&uuml;sste &quot;nur&quot; die zugrundeliegende Software nach Funktionspunkten aufschl&uuml;sseln und &uuml;berpr&uuml;fen, wie viele Funktionspunkte im Tagesbetrieb verwendet werden.  Sicherlich kommen da auf die Kernmodule die meisten Zugriffe. Was aber interessant zu erfahren w&auml;re, ist die Zahl der Funktionspunkte, f&uuml;r die der meiste Programmieraufwand betrieben wird im Verh&auml;ltnis zu den Funktionspunkten, die am meisten benutzt werden.  </p>
<p>Ich wage zu behaupten, dass der &uuml;berwiegende Teil (~80%) der Anwender die Funktionalit&auml;ten, f&uuml;r die der meiste Programmieraufwand (~80%) betrieben wird, zu einem ganz geringen Teil (~20%) nutzen.    </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Office-Gewöhnung als Begründung für den Windows-Desktop?</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2006/11/08/office-gewoehnung-als-begruendung-fuer-den-windows-desktop/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 08:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder hÃ¶re ich dies &#8220;interessante&#8221; Argument, man kÃ¶nne den Windows-Desktop nicht durch einen Linux-basierten Desktop ersetzen, da die Anwender im GeschÃ¤ftsumfeld insbesondere zu stark an die MS-Office-Anwendungen gewÃ¶hnt wÃ¤ren und die nÃ¶tigen Schulungen bei einem Umstieg zu teuer wÃ¤ren. Hier mÃ¶chte ich bezweifeln, dass dieses Argument wirklich greift: Bei der ÃœberprÃ¼fung von Userrequest stellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder hÃ¶re ich dies &#8220;interessante&#8221; Argument, man kÃ¶nne den Windows-Desktop nicht durch einen Linux-basierten Desktop ersetzen, da die Anwender im GeschÃ¤ftsumfeld insbesondere zu stark an die MS-Office-Anwendungen gewÃ¶hnt wÃ¤ren und die nÃ¶tigen Schulungen bei einem Umstieg zu teuer wÃ¤ren.</p>
<p>Hier mÃ¶chte ich bezweifeln, dass dieses Argument wirklich greift: Bei der ÃœberprÃ¼fung von Userrequest stellte MS meines Wissens bereits fest, dass der Ã¼berwiegende Teil der WÃ¼nsche bereits implementiert, den Anwendern aber unbekannt war. Aus eigener Praxis weiÃŸ ich, dass nur ein ganz kleiner Teil der Anwender in der Lage ist, Ã¼berhaupt mehr als etwa 10-15% der FunktionalitÃ¤ten der Anwendungen von MS Office Standard (Word, Excel, Powerpoint) zu nutzen.</p>
<p>Das dÃ¼rfte daran liegen, dass die meisten Anwender nie in der Benutzung der Office-Anwendungen geschult wurden. UnabhÃ¤ngig davon, dass mit Crossover Office eine gut einsetzbare kommerzielle LÃ¶sung vorhanden ist, um Office-Anwendungen auch auf dem Linux-Desktop einzusetzen, die durchaus erschwinglich ist, kann man dem GroÃŸteil der normalen Office-Anwender einen Umstieg ohnehin zumuten: Die GrundfunktionalitÃ¤ten sind bei KWord, Abiword oder OpenOffice so selbsterklÃ¤rend wie bei MS Office&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dumpfsinn</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2006/05/16/dumpfsinn/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 May 2006 05:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://web636.webbox122.server-home.org/wpkg/?p=17</guid>
		<description><![CDATA[Mich erstaunt immer wieder, wie Personen, die im IT-Bereich arbeiten (und nicht nur rein subalterne Aufgaben zu bewÃ¤ltigen haben), vÃ¶llig resistent gegen technisches/methodisches Wissen sind und sich schlichtweg weigern, ihr Wissen zu erweitern oder es aufzufrischen. Ich hÃ¶re tÃ¤glich von vÃ¶llig abstrusen Vermutungen (&#8220;Java ist bestimmt viel komplizierter als .NET&#8221; [oder das Gegenteil] etc. etc.), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich erstaunt immer wieder, wie Personen, die im IT-Bereich arbeiten (und nicht nur rein subalterne Aufgaben zu bewÃ¤ltigen haben), vÃ¶llig resistent gegen technisches/methodisches Wissen sind und sich schlichtweg weigern, ihr Wissen zu erweitern oder es aufzufrischen.</p>
<p>Ich hÃ¶re tÃ¤glich von vÃ¶llig abstrusen Vermutungen (&#8220;Java ist bestimmt viel komplizierter als .NET&#8221; [oder das Gegenteil] etc. etc.), die lediglich widerspiegeln, dass sich die entsprechende Person auch nicht ansatzweise mit dem besprochenen Thema beschÃ¤ftigt hat.</p>
<p>Wenigstens der Blick in die Wikipedia und die Arbeit mit der Suchmaschine sollten das MindestmaÃŸ an inhaltlicher BeschÃ¤ftigung sein, das man voraussetzen kÃ¶nnen muss.</p>
<p>Wenn ich mir Ã¼berlege, wie viele Fehlentscheidungen aufgrund derartiger Unkenntnis getroffen und wieviel Geld dadurch verloren wurde, finde ich, man sollte ein permanentes PrÃ¼fen/Zertifizieren von Mitarbeitern in Unternehmen einfÃ¼hren &#8211; seis Ã¼ber ein eLearning Quiz oder regelmÃ¤ÃŸige Assessments.</p>
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		<title>Don&#8217;t blame the efficient&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2005 19:01:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[In general there seems to be a misunderstanding: The perfectionist are understood to be the same as the &#34;efficientists&#34;. I think, there&#39;s a big difference between trying to do your thing 100 % perfect or efficient. Perfect means (in my opinion): Absolutely correct (but sometimes boring and normally too expensive regarding time and money), efficient [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In general there seems to be a misunderstanding:   The perfectionist are understood to be the same as the &quot;efficientists&quot;.   I think, there&#39;s a <strong>big</strong> difference between trying to do your thing 100 % perfect or efficient.   Perfect means (in my opinion): Absolutely correct (but sometimes boring and normally too expensive regarding time and money), efficient rather: Finding a convincing solution that is 80-90% correct (Pareto principle).  Very often I was able to recognise that efficient ideas where refused, reasoning the ideas were &quot;just too perfect&quot;. </p>
<p> Anyway &#8211; exactly those people refusing just efficient ideas are normally just unefficient doing their job. I assume, that most of all efficient ideas are refused because those &quot;anti-efficientists&quot; refuse these ideas being unable and unwilling to understand the concepts/technologies/methodologies behind them.  IMHO the damage for an IT-driven enterprise can be huge.  </p>
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		<title>Working motivation: Fear</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2004 18:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Some people in enterprise teams are lead by one major motivation which is fear. Normally the fear to loose the job. The very strange thing behind is, that being driven by fear, they make errors which could result in receiving a pink slip. If you&#39;re afraid of loosing your job, you definitely work at the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Some people in enterprise teams are lead by one major motivation which is fear.   </p>
<p>Normally the fear to loose the job.  The very strange thing behind is, that being driven by fear, they make errors which could result in receiving a pink slip.  If you&#39;re afraid of loosing your job, you definitely work at the wrong place: You should be proud about what you do and have your mind free. You should feel happy doing the things you do. Though this sounds like a 1-Cent-wisdom, non-Germans wouldn&#39;t believe, how many people here always complain about their jobs without changing the personal situation.  </p>
<p>One might mention Grove&#39;s &quot;only the paranoid survives&quot;, but this might only be somewhat correct if you need to defend industrial espionage and lead a global enterprise in the position of a CEO.  </p>
<p>As an IT-employee, your only paranoia should go into the direction of not using the methodologies and tools that make your work 100% efficient.</p>
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