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	<title>Privates Blog von Karsten Gresch &#187; Musik</title>
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	<description>Varia, Miscellania</description>
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		<title>68.586.311! :-)</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2009/04/11/68-586-311/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 21:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit gro&#223;er Freude kann ich mitteilen, dass endlich der Durchbruch bei meinem &#34;Akkordpermutationsprogramm&#34; erfolgte: Das Programm ist in der Lage, die m&#246;glichen 68.586.311 Akkorde zu berechnen und zu speichern, alle Testabfragen gegen die Datenbank liefen erfolgreich. Der Quellcode ist auf Google Code ver&#246;ffentlicht, wenn auch noch nicht &#34;ges&#228;ubert&#34;. F&#252;r mich r&#252;ckt die Fertigstellung eines musikalischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gro&szlig;er Freude kann ich mitteilen, dass endlich der Durchbruch bei meinem &quot;Akkordpermutationsprogramm&quot; erfolgte: Das Programm ist in der Lage, die m&ouml;glichen 68.586.311 Akkorde zu berechnen und zu speichern, alle Testabfragen gegen die Datenbank liefen erfolgreich.</p>
<p>Der Quellcode ist auf <a href="http://code.google.com/p/chordelia/">Google Code</a> ver&ouml;ffentlicht, wenn auch noch nicht &quot;ges&auml;ubert&quot;. </p>
<p>F&uuml;r mich r&uuml;ckt die Fertigstellung eines musikalischen Projekts, das mich nunmehr seit &uuml;ber zwanzig Jahren begleitet, wieder in den Bereich des Realen.</p>
<p>Die Berechnungszeit dauert nur noch etwa 2 Tage, der erforderliche Speicherplatz ~35 GByte (im Vergleich zu mehreren Wochen und mind. 120 GByte). Auch wenn ich sie liebgewonnen hatte, bin ich von der <a href="http://www.h2database.com">H2-DB</a> wieder zu <a href="http://www.mysql.com">MySQL</a> zur&uuml;ckgekehrt, da H2 offensichtlich kein Index-based Locking unterst&uuml;tzt und mit versetzten Transaktionen nicht zurechtkam.</p>
<p>F&uuml;r alle Nichteingeweihten: Was das Programm bewirkt, warum es sinnvoll sein kann, &uuml;ber 68 Millionen Akkorde zu berechnen und zu speichern, folgt sp&auml;ter in einem ausf&uuml;hrlicheren Beitrag.</p>
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		<title>Eine ideale Dirigentensite</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2008/09/01/eine-ideale-dirigentensite/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 21:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Vermisstes]]></category>
		<category><![CDATA[karsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Twitterer philharmoniker, hinter dem sich Frank Tentler verbirgt, mitverantwortlich f&#252;r den Web 2.0-Auftritt des GMD/Chefdirigenten der Duisburger Philharmoniker, Jonathan Darlington, stellte j&#252;ngst eine Anfrage, was man sich als ideale &#34;Dirigenten-Website&#34; vorstellte. Nur mit ausgefeilten Kompressionsalgorithmen k&#246;nnte ich meine Gedanken dazu in eine 140 Zeichen umfassende Textnachricht quetschen. Das Entschl&#252;sseln dauert l&#228;nger als die Entschl&#252;sselung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Twitterer <a href="http://twitter.com/philharmoniker">philharmoniker</a>, hinter dem sich <a href="http://www.franktentler.com/">Frank Tentler</a> verbirgt, mitverantwortlich f&uuml;r den Web 2.0-Auftritt des GMD/Chefdirigenten der <a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/">Duisburger Philharmoniker</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Darlington">Jonathan Darlington</a>, stellte j&uuml;ngst eine <a href="http://twitter.com/philharmoniker/statuses/904663395">Anfrage</a>, was man sich als ideale &quot;Dirigenten-Website&quot; vorstellte.</p>
<p>Nur mit ausgefeilten Kompressionsalgorithmen k&ouml;nnte ich meine Gedanken dazu in eine 140 Zeichen umfassende Textnachricht quetschen. Das Entschl&uuml;sseln dauert l&auml;nger als die Entschl&uuml;sselung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pepys#Das_geheime_Tagebuch">Pepysschen Tageb&uuml;cher</a>. Also gleich ins Blog damit.</p>
<p>Ausgehend von der Frage, <i>wer</i> sich eigentlich f&uuml;r solch eine Seite <i>interessieren </i>k&ouml;nnte, kommen mir folgende Zielgruppen in den Sinn:</p>
<ul>
<li>Menschen, die an Auff&uuml;hrungen interessiert sind, die der Dirigent leitet;</li>
<li>Menschen, die sich f&uuml;rs Dirigieren allgemein interessieren
<ul>
<li>solche, die gar nicht wissen, was ein Dirigent eigentlich macht</li>
<li>solche, die es wissen, aber mehr erfahren m&ouml;chten</li>
</ul>
</li>
<li>Menschen, die sich f&uuml;rs Dirigieren als berufliche T&auml;tigkeit interessieren (Nachwuchsdirigenten)</li>
<li>Menschen, die speziell an der Person des Dirigenten interessiert sind und mehr &uuml;ber seine &auml;sthetische, musikalische, k&uuml;nstlerische Auffassung erfahren m&ouml;chten.</li>
</ul>
<p>
Ausgehend von diesen Zielgruppen lassen sich folgende Angebote entwickeln: <br />
<b><br />
Menschen, die an Auff&uuml;hrungen interessiert sind, die der Dirigent leitet</b><br />
F&uuml;r diese sollte ein stets aktueller Terminkalender verf&uuml;gbar sein, aus dem alle geplanten Konzerte, &ouml;ffentliche Generalproben, Vortr&auml;ge etc. etc.&nbsp; hervorgehen. Wenns geht, mit direkter Bestellm&ouml;glichkeit und Early Bird-Rabatten <img src='http://blog.gresch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>F&uuml;r die Daheimgebliebenen Live-Streams der Auff&uuml;hrungen.</p>
<p><b>Menschen, die sich f&uuml;rs Dirigieren allgemein interessieren</b><br />
<b>&gt;&gt;Solche, die gar nicht wissen, was ein Dirigent eigentlich macht</b><br />
F&uuml;r die <a href="http://www.catb.org/jargon/html/F/FUD.html">FUD</a>ers sollte es eine kleine Einf&uuml;hrung in die Techniken des Dirigierens geben (ich erinnere dunkel ein Karl B&ouml;hm-Zitat, nach dem die Schlagtechnik als in einer guten Stunde vermittelt werden kann). Wenn Geld keine Rolle spielt: Wii-Spiel entwickeln und kostenlos verteilen, mit dem man Dirigieren &uuml;ben kann (oder ist so etwas schon vorhanden?) <img src='http://blog.gresch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ferner etwas zur Historie, z.B. zum Taktstock des Tanzmeisters, zur Orchesterleitung vom Cembalo aus. Zum Taktstock und Dirigierstilen (z.B. Boulez), jeweils mit Videos. Zu Ensembles, die ohne Dirigenten auskommen.</p>
<p>Dann ein wenig Statistik (Flash-Animationen, mit denen man die Lebenswartung einer Dirigentin vergleichen kann mit der, sagen wir, eines 2.en Posaunisten, einer Konzertmeisterin etc. oder, wenn das Stat. Bundesamt mitspielt, auch mit der von Politikern, CEOs, Serienkillern <img src='http://blog.gresch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>
<b>&gt;&gt;Solche, die es wissen, aber mehr erfahren m&ouml;chten</b><br />
Hier w&auml;ren zum einen Live-Streams von Auff&uuml;hrungen oder Proben sehr interessant. Ggf. auch fertige Aufnahmen zum Reinh&ouml;ren. </p>
<p>Ebenfalls interessant f&auml;nde ich, Ergebnisse der Probenarbeit zu vergleichen mit den ersten Proben. <br />
Also von einem St&uuml;ck, das noch ganz neu und roh ist (nicht im Repertoire, aber auch keine Aleatorik <img src='http://blog.gresch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  eine f&uuml;r den Dirigenten wichtige Passage finden lassen, die in jedem Fall intensiv geprobt wird. Dann von allen Proben diesen Ausschnitt aufnehmen und nebeneinander stellen (als Stream).</p>
<p>Vielleicht Antworten auf die Fragen, <i>wie</i> genau geprobt wird, was sich der Dirigent als Ergebnis der Proben vorstellt.</p>
<p>Und etwas zu der Frage, inwieweit der Dirigent in die Verwaltung und die Programmgestaltung einbezogen wird, vielleicht als Interview.</p>
<p>Schlie&szlig;lich in jedem Fall etwas dazu, wie gef&auml;hrlich und teils lebensgef&auml;hrlich dieser Beruf ist, mit Verweisen auf Lully, der sich ja am Fu&szlig; beim Taktstampfen verletzte, ferner auf den Mahler-Vorg&auml;nger (?Nachfolger? erinnere ich gerad nicht aus dem Kopf und hab meine Bibliothek nicht parat) und zB. <a href="http://klassische-musik.suite101.de/article.cfm/dirigenten_und_taktstoecke">http://klassische-musik.suite101.de/article.cfm/dirigenten_und_taktstoecke</a><br />
<b><br />
Menschen, die sich f&uuml;rs Dirigieren als berufliche T&auml;tigkeit interessieren (Nachwuchsdirigenten)</b><br />
Antworten auf Fragen wie &quot;muss ich ein absolutes Geh&ouml;r haben, um Dirigent werden zu k&ouml;nnen?&quot;, &quot;ich kann keine Noten lesen, aber mit einem Baseballschl&auml;ger hantieren, reicht das?&quot;, &quot;wenn ich Partituren mehrstimmig zwar nicht auf dem Klavier, aber auf der Posaune (Obert&ouml;ne!) spielen kann, werde ich dann ein guter Dirigent?&quot;, &quot;was ist das eigentlich: Diligent?&quot;&nbsp; Etc. </p>
<p>Also eine ehrliche Aussage des Dirigenten dazu, was die Grundvoraussetzungen sind, um sich beruflich mit dem Dirigieren zu besch&auml;ftigen. Ggf. mit ein paar interaktiven Geh&ouml;rbildungstrainings (finde den falschen Ton in Probenaufnahmen). Und Links zu den einschl&auml;gigen Musikhochschulen(Universit&auml;ten, Verb&auml;nden, Ansprechpartnern, Portalen.</p>
<p><b>Menschen, die speziell an der Person des Dirigenten interessiert sind (&#8230;)</b><br />
Viele m&ouml;chten sicherlich gerne etwas erfahren, welcher Mensch hinter der musikalischen Position steht. Das kann sich auf private Details beziehen (Familiensituation, wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?), aber auch auf &auml;sthetische &#8211; H&ouml;r- und Lese- und Sehempfehlungen w&auml;ren nett, ebenso eine Antwort auf die Frage, weshalb der Dirigent eigentlich Dirigent und nicht Programmierer geworden ist (was heutzutage doch immer die erste und offensichtliche Wahl w&auml;re, oder?).</p>
<p>Schlie&szlig;lich w&auml;re hier auch Platz f&uuml;r Autogrammanfragen oder f&uuml;r die Kontaktaufnahme, ebenso f&uuml;r die Registrierung zu Workshops etc.</p>
<p>Ob man spezielle Seiten f&uuml;r Kinder erstellen soll, die sich mit dem Dirigieren besch&auml;ftigen, wage ich zu bezweifeln. Aus eigener Erinnerung (und Beobachtung &quot;meiner&quot; [sind nicht mein Eigentum, nur meine Schutzbefohlenen] und andrer Kinder) sind die Instrumentalisten, ist das Orchester, viel interessanter als die Dirigentin. Weil diese ja keine (oder nur unpassende) Ger&auml;usche macht. Ggf. k&ouml;nnten Mitschnitte der Probenarbeit speziell f&uuml;r Kinder sinnvoll sein, besser w&auml;ren aber Konzerte speziell f&uuml;r Kinder ITRW.</p>
<p>Und dann sollte noch unbedingt aktuelle Verweise auf so interessante, neuartige Projekte aus dem Umfeld des Dirigenten wie z.B. &quot;<a href="http://www.westropolis.de/leser/stories/39611/">Stockhausens Erben</a>&quot; von <a href="http://twitter.com/anachorete">anachorete</a>, <a href="http://twitter.com/schwarzesgold">schwarzesgold</a>, philharmoniker et al. vorhanden sein, die beweisen, dass der Dirigent selbst hinter der Site steht und nicht die Marketingfirma seines Plattenlabels.</p>
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		<title>RSO Berlin, 11.09., Philharmonie</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2007/09/12/rso-berlin-11-09-philharmonie/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 05:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiknotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dirigent: Marek Janowski. Programm: Debussy, Musik zum Ballet Khamma, Busoni Violinkonzert op. 35a (F.P. Zimmermann), Sibelius, 4.e Sinfonie. &#160; Liebloser, uninspirierter Abend. Was ich dem Orchester w&#252;nsche: Einen pr&#228;zisionsbesessenen, musikbegeisterten Dirigenten, der ihm beibringt, wieder miteinander zu musizieren, nicht nebeneinander Musik herunterzuleiern. Und Marek Janowski &#8211; den Graben. Da wird er gute Arbeit leisten, treu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dirigent: Marek Janowski. Programm: <em>Debussy</em>, Musik zum Ballet Khamma, <em>Busoni</em> Violinkonzert op. 35a (F.P. Zimmermann), <em>Sibelius</em>, 4.e Sinfonie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebloser, uninspirierter Abend. Was ich dem Orchester w&uuml;nsche: Einen pr&auml;zisionsbesessenen, musikbegeisterten Dirigenten, der ihm beibringt, wieder miteinander zu musizieren, nicht nebeneinander Musik herunterzuleiern. Und Marek Janowski &#8211; den Graben. Da wird er gute Arbeit leisten, treu und ohne Mimik den 500.en Troubadour aufzuf&uuml;hren helfen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel ist daran, dass ein guter Lehrer meist eher leise und verhalten spricht, w&auml;hrend der schlechte gegen die Klasse br&uuml;llt. Janowski rudert sicht ins Uferlose und doch mit der geringsten Wirkung. Schon bei der Balletmusik Debussys, die im Konzertsaal wenig verloren hat, aber durchaus interessant auch f&uuml;r das zeitgen&ouml;ssische Tanztheater verwertet werden kann, zeigte sich, dass Marek Janowski seinen Kopf nicht einzusetzen vermag: Ohne erkennbare Mimik, scheinbar ohne Anteilnahme an der Musik, wird hier &quot;durchdirigiert&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Violonkonzertchen von Busoni, einem Konzertst&uuml;ck n&auml;her als den monumentalen Konzerten Brahms, Beethovens, sogar Dvoraks, &uuml;bernahm der routinierte Frank Peter Zimmermann deshalb manchmal den Part des Dirigenten. Dass die beiden Stimmen aus dem Andante der Bach Solosonate BWV 1003, die Zimmermann als Zugabe spielte, mehr &quot;miteinander&quot; musizierten, kennzeichnete diesen unterdurchschnittlichen Abend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier half wenig, dass Marek Janowski die Sibelius-Sinfonie auswendig dirigierte. Zwar waren einige gut geprobte Stellen h&ouml;rbar (vor allem im 3.en Satz, <em>Tempo di largo</em>), dies aber vor allem in den einzelnen Stimmen (am herausragendsten die Celli), indes fehlte es am Miteinander, am Aufeinander-H&ouml;ren.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mahler: &#8220;Lesen kann jeder&#8221;</title>
		<link>http://blog.gresch.de/2006/08/25/mahler-lesen-kann-jeder/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Aug 2006 04:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Gespr&#228;ch mit Ida Dehmel (M&#228;rz 05, Fahrt von Hamburg nach Berlin): &#34;Wir Musiker sind ja &#252;bler dran als die Dichter. Lesen kann jeder. Aber eine gedruckte Partitur ist ein Buch mit sieben Siegeln.&#34;. Lesen k&#246;nnen nur ganz wenige, speziell in der hybriden Muse, der Lyrik. Das rezeptive Missverst&#228;ndnis liegt hier nur meist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Gespr&auml;ch mit Ida Dehmel (M&auml;rz 05, Fahrt von Hamburg nach Berlin): &quot;Wir Musiker sind ja &uuml;bler dran als die Dichter. Lesen kann jeder. Aber eine gedruckte Partitur ist ein Buch mit sieben Siegeln.&quot;.  Lesen k&ouml;nnen nur ganz wenige, speziell in der hybriden Muse, der Lyrik.   Das rezeptive Missverst&auml;ndnis liegt hier nur meist nicht in der musikalischen, &quot;klanglichen&quot; Vorstellung, sondern in der literarischen. Wobei die klangliche Vorstellung auch eine ganz wesentliche Rolle  spielen *kann*:   Hier ist dann aus meiner Sicht die Partitur dem Text &uuml;berlegen, da ein Gedicht  von Kling oder Jandl ganz frei von klanglicher Notationselementen ist &#8211; ganz im Gegenteil zu einer Partitur, insbesondere einer von Mahler.</p>
]]></content:encoded>
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