Archive zu Kategorie 'Linux'
22. August 2010 von KG
Immer wieder kommt es vor, dass Dateien, die jemand unter Windows in ein Archiv (insb. zip und 7-zip) gepackt und mir geschickt hat, in den Dateinamen nach dem Entpacken anstelle bestimmter Sonderzeichen (Umlaute oder Akzente) lediglich Platzhalter aufweisen (auf Terminals normalerweise ein ‘?’ [Fragezeichen] unter Nautilus üblicherweise dieses Zeichen: ‘’ [was auch immer]).
Abhilfe schafft convmv (kann auf allen größeren Distributionen über den jeweiligen Paketmanager installiert werden).
Bei mir hilft normalerweise folgender Befehl, um sämtliche Dateinamen (inkl. Verzeichnisnamen) rekursiv zu konvertieren(–notest auslassen, um das Ergebnis zuvor zu prüfen):
convmv -f cp852 -t utf8 --nfc -r --notest [Pfad]
Mit
convmv --list
werden alle unterstützten Encodings angezeigt.
11. Juni 2010 von KG
Sehr unregelmäßig versuchen wir, im Familienkreis (mit drei Kindern) Videos zu betrachten, etwa aus der Sendung mit der Maus, Muppets oder Barbapapa.
Leider zickt hierbei regelmäßig und zuverlässig auf dem Notebook (mit Ubuntu Lucid/10.4) die Soundausgabe.
Dieser Link half mir, den Ton überhaupt zurückzuerhalten, wiewohl die Feinjustierung der Lautstärke (immer viel zu laut) bislang noch nicht gelang.
Die Kinder, anfänglich von Linux begeistert, denken, Linux wäre das Betriebssystem für Menschen, die nicht hören können.
3. Juni 2010 von KG
Ein Problem, das in Foren und Bugtrackingeinträgen immer wieder auftaucht, ist folgendes: Man öffnet oder erstellt eine Datei mit OpenOffice. Die Datei ist auf einem Samba-Share gespeichert. Beim Versuch, die Datei nach einer Änderung zu speichern, erhält man eine Fehlermeldung wie etwa
“Error creating object. Could not create backup copy”.
Das Problem trat – bei mir – nur auf Linux-Clients auf. Diese verbinden sich via CIFS mit dem Samba-Share. Um genauer zu sein: Mit autofs und zwar, wie hier beschrieben.
Mir gelang es trotz vieler Versuche und Einstellungsänderungen (seitens Samba, seitens der smbclient-Optionen) nicht, diesen Fehler zu beseitigen.
Bis ich auf Charlie Harveys Artikel gestoßen bin, der zumindest eine Lösung parat hält: Die Option nobrl (no byte range lock), mit der verhindert wird, dass Dateien so gelockt werden, dass wahlfreier Zugriff auf einzelne Abschnitte durch mehrere Anwendungen möglich ist (siehe Wikipedia [en]).
Mit der Zeile
* -fstype=cifs,nobrl,credentials=/home/[username]/.smb/[workgroup],directio,domain=[workgroup],iocharset=utf8 ://${host}/&
in der /etc/auto.[workgroup].sub und einem Neustart von autofs ist dieses nervige Problem behoben
1. November 2008 von KG
(English users: See Kubuntu 8.10 ‘Intrepid Ibex’ : Networking problems with static IP address)
Nach einigen hartnäckigen Problemen mit dem aktuellen Lenny-Snapshot auf einem neuen Rechner hab ichs mal mit dem brandaktuellen Kubuntu 8.10 aka "Intrepid Ibex" versucht. Wesentlicher Grund war, das neue KDE 4.1.2 ausprobieren zu können.
Die Installation verlief weitgehend problemlos, vorhandene Partitionen wurden zwar erkannt, mussten aber den Mountpoints neu zugeordnet werden. (Könnte man das nicht noch besser machen und die vorhandene /etc/fstab einlesen und defaultmäßig vorschlagen [ich meine mich dunkel entsinnen zu können, dass SUSE 10.2 das so gemacht hat]?
Oder wenigstens dies ermöglichen?).
VGA-Mode in den Terminals ist immer noch 640×480, das machen andere Distributionen schon lange, lange besser. Aber immerhin kann man die /boot/grub/menu.lst nachträglich bearbeiten.
Der erste Start von KDE4 dauerte eine ganze Weile, höchstwahrscheinlich, weil viele Dateien im Home-Verzeichnis angelegt werden mussten.
Nach der Anmeldung flackerte der Bildschirm etwa alle 2-3 Sekunden, was mich beunruhigte. Meine Vermutung, dass keine NVidia-Treiber installiert waren, bestätigte sich, immerhin folgte sofort ein Hinweis von "Jockey", der Software für die Verwaltung proprietärer Treiber, dies solle man ändern.
Indes wurde meine Auswahl, Release 177 des Nvidia-Kernels zu verwenden, nicht übernommen.
Schnell war deutlich, weshalb: Die Netzwerkverbindung war nicht hergestellt. Zwar ist ein Icon im Systray vorhanden, das einem ermöglichen soll, die Netzwerkkarte zu konfigurieren. Nur werden die dort hinterlegten Einstellungen nicht in /etc/network/interfaces übernommen.
Also hab ich die Netzwerkkarte manuell dort eingetragen, entsprechend der Konfiguration auf dem anderen Debian-Lenny-Rechner:
auto lo
iface lo inet loopback
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.9.19
netmask 255.255.255.0
network 192.168.9.0
broadcast 192.168.9.255
gateway 192.168.9.1
Und noch /etc/resolv.conf erstellt, und dort die Arcor-Nameserver hinterlegt:
nameserver 145.253.2.75
nameserver 145.253.2.11
Leider half jetzt nicht einfach…
sudo su
/etc/init.d/networking stop
ifconfig eth0 down
/etc/init.d/networking start
… auszuführen, vielmehr musste ich den Rechner neustarten. Danach war die Netzwerkverbindung hergestellt.
Posts in den Ubuntuforen (hier und hier) lassen vermuten, dass es sich um ein generelles Problem handelt. Das ist nicht benutzerfreundlich gelöst, so eine Distribution darf man durchschnittlichen Anwendern nicht in die Hand geben, es sei denn, man möchte sie für Linux vergraulen.
Nachdem die Netzwerkverbindung aufgebaut war, ließ sich das Grundsystem einigermaßen komfortabel einrichten. Der NVidia-Treiber war schnell installiert (über den "Jockey"-Dialog), ebenso ein aktuelles Java
sudo su
apt-get-install sun-java6-jdk
Danach noch Synaptic installiert, da Adept mir völlig kryptisch erschien, die Suche nach Paketen nichts brachte und die Hilfedatei nicht verfügbar war.
Jetzt läufts, allerdings mit Einschränkungen: Gnome-Programme erkennen das Scrollrad nicht, die Tabs im Firefox (nachinstalliert) sehen gräuslich aus. Generell scheint mir noch viel manuelle Nacharbeit nötig zu sein.
Ein Blick in /etc/X11/xorg.conf zeigt, dass keine spezifischen 3D-Features für die Graphikkarte eingetragen sind, was möglicherweise aber anders funktioniert als bei Lenny (???).
Ansonsten macht KD4 einen recht guten allgemeinen Eindruck, vieles scheint mir aber auch noch überhaupt nicht ausgereift. Die Einstellungsanwendung ist in meinen Augen weitaus schlechter als das alte KDE Control Center, hier wünschte ich mir die frühere Anwendung zurück.
26. Oktober 2008 von KG
Früher half, das Modul pcspkr zu deaktiveren. Das hat sich offenbar geändert. Jetzt also in /etc/modprobe.d/blacklist
blacklist snd_pcsp
eintragen.
10. August 2008 von KG

Hm, wenn das wirklich stimmen sollte, hat Adobe noch schlechtere Karten (bei mir). Wie auch Marten wusste, ist zwar Ende März eine Linux-Alpha Version erschienen, aber nur für x86er-Systeme. Kein Wunder, dass sich Sun wegen JavaFX noch freut. Wäre nur schön, wenn das a) produktionsreif und b) auch mit Eclipse-Unterstützung erschiene (sonst machts Genuitec und bindet den noch nicht vorhandenen visuellen Editor wie Matisse in MyEclipse ein).
29. Juni 2008 von KG
Keine schlimme, aber nervige Fehlermeldung beim Login via Terminal. Ursache sind die Pfade beim Ausführen von /etc/profile.
Hier heißt es
if [ "`id -u`" -eq 0 ]; then
PATH="/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin"
else
PATH="/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/games"
aber der Pfad zu id ist unbekannt. Als Workaround hilft erst einmal, das in
if [ "`/usr/bin/id -u`" -eq 0 ]; then
# (etc., wie
zu ändern, indes wäre sinnvoller zu ermitteln, ob irgendeine andere Datei zuvor geladen wird, in der $PATH gesetzt werden sollte.
26. Juni 2008 von KG
FF 3 installiert, mit dem Release scheint ein Speicherproblem behoben zu sein: Verschlang der Browser bei ca. 40 gleichzeitig geöffneten Tabs (ich verwende seit einiger Zeit mit größtem Gewinn die Tree Style Tab Extension) etwa 650 MByte Speicher, sind es jetzt etwa 250 MByte…
Mit der Installation kam aber wieder dies unangenehme Verhalten, dass beim Versuch, auf z.B. http://localhost zuzugreifen, automatisch nach http://www.localhost.com weitergeleitet wird.
Lösung: about:config aufrufen und browser.fixup.alternate.enabled auf false setzen.
2. April 2008 von KG
Manchmal kanns wirklich nerven… Aber Zeit, den Server auf Debian zu migrieren, finde ich ohnehin nicht.
Starten und verbinden/einwählen:
# cinternet --interface-number=01 -A
# cinternet --interface-number=01 -D
Auflegen und stoppen:
# cinternet --interface-number=01 -H
# cinternet --interface-number=01 -O
16. März 2008 von KG
Einzeiler (ggf. Schriftgröße im Browser reduzieren, falls abgeschnitten):
for files in *.*; do mv "$files" `echo $files | tr '[:lower:]' '[:upper:]'`; done
8. Januar 2008 von KG
Problem
Commit schlägt fehl mit Meldung "File … has inconsistent newlines."
Lösung
Property svn:eol-style entfernen.
25. September 2007 von KG
Wenn Flash über die ia32-Einbindung verwendet wird (nspluginwrapper (siehe z.B. hier)), könnte ein
nspluginwrapper -i /path/to/libflashplayer.so
resp.
nspluginwrapper -u /path/to/libflashplayer.so
helfen.
18. August 2007 von KG
Von der CD den XML-Parser installieren.
wine msiexec /i msxmlGER.msi
Im daraufhin aufgerufenen Installationsdialogfenster: Falls der Parser bereits installiert sein sollte – wähle erst entfernen (nicht reparieren, wie auf der StarFinanz-Seite beschrieben), danach erneut installieren.
Funktioniert
24. Juli 2007 von KG
Einfach einen Symlink mit Namen rbash auf das bash-Binary setzen, den Rest erkennt bash von selbst…
28. Juni 2007 von KG
Hm, sehr merkwürdig: Obwohl die DVD als Installationsquelle eingebunden war, funktionierte beim Nachinstallieren von VLC (über deren neue Update-Seite [scary?]) der Zugriff auf die DVD nicht. Unter "dvd:///" wurde kein Medium gefunden. Abhilfe schuf, anstelle von "dvd:///" einfach den Pfad anzugeben, in meinem Fall "/media/SU1020.001".
Ist da jetzt etwas kaputtkonfiguriert oder handelt es sich um einen Bug?
30. Mai 2007 von KG
Ziemlich nervig – das automatische Update funktioniert nie richtig, beim letzten Mal half immerhin:
killall zen-updaterrczmd stoprm -f /var/lib/zmd/zmd.dbrm -f /var/lib/zmd/installed-packages-stamprczmd start
Aber so richtig schön ist dies Tool nicht, bei nächster Gelegenheit versuch ichs mit dem apt-get für SUSE…
20. April 2007 von KG
utf-8 zu utf8, das ist alles.
24. Februar 2007 von KG
"Gegen das Vergessen"…
diff -r -q -y -t -w firstDir secondDir | grep .xml
Zeigt die Dateien mit der Dateiendung .xml an, die in den Verzeichnissen firstDir und secondDir vorhanden sind.
23. Februar 2007 von KG
Wer unter Linux ein GUI benötigt, um über SCP auf ein Verzeichnis auf einem anderen Server zugreifen zu können, denkt vielleicht an WinSCP aus der Windows-Welt. Nun soll dieses Tool auch unter Linux mit Crossover Office zum Laufen gebracht werden können…
Benutzer von KDE haben's da aber komfortabler: Sie brauchen nur fish://[Benutzer]@[Hostname/-IP-Adresse[:Portnummer]] einzugeben und ihr PW zu speichern, schon können sie auf den entfernten Server zugreifen.
Sehr angenehme Lösung, vor allem mit der KWallet-Integration. Vorteilhaft ist auch, dass man – wenn auch mit Performancenachteilen bei Fremdhostern – in einer Zwei-Panel-Ansicht ("Midnight-Commander"-Modus) sogar von einem Remoteserver zum anderen Dateioperationen ausführen kann.
Falls das nicht funktionieren sollte (z.B. wg. Firewalls auf der Serverseite, die nur für SCP/SFTP freigegeben sind – funkioniert manchmal nicht ohne ersichtlichen Grund [Pakete noch nicht angeschaut]): Einfach mal sftp://(…) ausprobieren!
23. Februar 2007 von KG
Ein Problem taucht regelmäßig nach openSUSE-Updates bei mir auf: Die Posix-ACLs sind entfernt. Ob es einen Grund dafür gibt (ich denke da an die NTFS-Streams unter Windows, die ja ein ganz eklatantes Sicherheitsrisiko darstellen können).
Ist aber nicht so schön, das Cyrus SSL/TLS-Setup funktioniert dann nämlich nicht mehr.
22. Februar 2007 von KG
Install->Database Compare ausführen, ggf. noch über phpMyAdmin reparieren und optimieren
20. Februar 2007 von KG
Ich kanns mir einfach nicht merken, deshalb wirds jetzt hier verfügbar gemacht:
find -name '*.xml' -type f -exec grep -q 'NEEDLE' {} \; -print
Dafür sollte es ein Alias geben wie “cf ‘*.xml’ ‘NEEDLE’”. (c.f. nicht für confer, sondern für “comfortfind”…).
15. Februar 2007 von KG
Weist auf ein Problem mit fehlerhaften Cygwin-DLLs hin.
cd %CYGWIN_HOME%/bin && ash ./rebaseall
19. Januar 2007 von KG
Ein Problem, das mich eine Weile wirklich wenig erfreute: Wenn man mit dem KVM-Switch zu einem anderen Rechner wechselt und danach zum Linuxrechner zurück, arbeitet das Mausrad (Scrollrad, Scrollwheel) nicht mehr.
Der Hinweis auf http://kerneltrap.org/node/3374 brachte die Lösung:
Als Startparameter des Bootloaders “psmouse.proto=imps” eintragen (und xorg.conf entsprechend anpassen, falls nicht geschehen, also “Option “Protocol” “IMPS/2″.
Neustarten, funktioniert zuverlässig.